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PROMETHEUS' LEBER
von Andre Sokolowski

Frei zur Uraufführung!

 

Aufbau: 9 kurze Szenen
Besetzung: 3 D, 3 H (Doppelbesetzungen)
Bühne: 1 Bühnenbild
Beschreibung: Der Schmerzensschrei des Prometheus, an dessen Leber sich The Thunderbird (Zeus) Tag für Tag zu schaffen macht, schallt durch die Nächte. Seine Schwägerin Pandora und sein Bruder Epimetheus können ihm nicht helfen, Fluch bleibt Fluch! Pandora wirft ihm ihre Büchse vor die Füße. Epimetheus spricht von seiner Angst den unheimlichen Enkeln (Hellen, Protogenea) gegenüber: Diese sind ganz anderer Natur als ihre Gott-/Halbgottverwandten. So "erlebt" man sie auf dem Sozialamt wo sie einen Antrag auf Sozialstütze mit Hilfe des Beamten ausfüllen, was letzten Endes dazu führt, dass sie den staatsdienenden Zivilisten töten. Ihre Gene passen einfach nicht zur humanistisch ausgeprägten Urschöpfung des Prometheus; wahrscheinlich war und ist da irgend etwas schief gelaufen. Ihre Eltern Pyrrha & Deukalion, die ein drittes Kind erwarten, wissen sich am Ende nur noch diesen Rat: Den Fötus ihres Ungeborenen (Amphiktyon) beabsichtigen sie an Stelle der Prometheus-Leber einzupflanzen. Und das würde heißen, dass das Unglückskind vom Adler aufgefressen werden ... während Prometheus zugleich von seiner Dauerqual erlöst würde. Gesagt, getan.
Rechte: Aufführungsrechte beim Momento-Bühnenverlag, Gersthofen

PROMETHEUS' LEBER / 2005 Andre Sokolowski